Hochgeschwindigkeit treibt Tränen in die Augen. Damit diese nicht unnötig vergossen werden, hat die Firma OAKLEY eine gute Lösung parat. Und mit der Prizm Technologie immer eine scharfe Sicht auf die Dinge am Meer.

Aber nicht minder sehenswert ist ihr Commercial zum Produkt. Ein paar sehr schöne Aufnahmen eines RHIB der US NAVY Special Boat Teams.

Oakley Military Brillen: www.oakleysi.com

Oakley Military gibt es in Deutschland bei SPEZIAL BRANDZ: www.spezial-brandz.com

Der Journalist Jan-Philip Weisswange (JPW) – hier sein empfehlenswerter Strategie & Technik Blog – war auf der Messe Boot 2017 in Düsseldorf und konnte da das KSM vor Ort live erleben. Mit dabei: Die neueste Ausrüstung der Kampfschwimmer, hier die Einsatzkampfbekleidung mit Flammschutz Spezialkräfte, die von Lindnerhof-Taktik stammt und aus dem feuerfesten Material Pyrade von W.L.Gore ist.

Die Boot 2017 im Internet: www.boot.de

Bild und Quelle: http://strategie-technik.blogspot.de/2017/01/auf-drei-zack-kommando-spezialkrafte.html#more

„No more movement“, das ist eine Meldung, die man gerne hört, z. B.: bevor man als Operator abgesetzt wird. Damit dies möglich ist, setzen Spezialkräfte als „Overwatch“ Scharfschützen ein. Einer von ihnen ist dieser italienische Kampfschwimmer der Comsubin, der mit seiner HK416 mit 16 Zoll Lauf aus einem Hubschrauber heraus sichert. Für diese Position bedarf es viel Können.

Scharfschützen agieren zumeist in Pärchen. Also Schütze und Spotter. Bei den Spezialkräften ist die Position des Spotters zumeist vakant. Das heißt, der Scharfschütze muss allein aus einem Hubschrauber heraus wirken können. Dabei gilt es das „Gefechtsfeld“ zu beobachten, neue Ziele aufzufassen, Distanzen, Wind, Eigenbewegung, Gegnerbewegung einzuschätzen und dann den Schuss ausführen. Bei einer Zugriffsoperation auf ein Schiff ist dies besonders schwierig, zumal hier von einer bewegten Plattform (Hubschrauber) auf ein bewegtes Objekt (Schiff) gewirkt wird. Um dies zu gewährleisten ist eine gute, zumeist internationale Ausbildung nötig – und viel Training.

Foto: Alexandre Alati

Das neue Jahr wird traditionsgemäß mit Silvesterraketen und Feuerwerkskörpern begrüßt, um die bösen Geister zu vertreiben. Bei bösen Geistern in Kriegs-, Krisen- und Konfliktgebieten handelt es sich zumeist um aus dem Hinterhalt agierenden Gegner. Um diese zu vertreiben ist zumeist „MEHR“ notwendig. Dies wird durch „Fixed Wings“ der Luftwaffen oder „Rotary Wings“ des Heeres bereitgestellt und nennt sich „Close Air Support“. Dieses wird zumeist durch Forward Air Controller oder im Falle von Spezialkräfteoperationen durch Special Operations Terminal Attack Controller (SOTAC) gerufen und eingewiesen. Dass dies wohlüberlegt geschehen, durch klare Vorgaben geregelt und abgewogen werden muss, zeigt dieses beeindruckende Video. In ihm wird sehr klar, wie bedrängt die eigene Kräfte gewesen sind, wenn sie zum Teil sehr dicht an ihnen selbst, dieses Mittel einsetzt.

KSA.DE wünscht allen Soldaten, Freunden und Lesern ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2017!

Newton hatte recht, die Schwerkraft hilft! Die schnellen Abseilverfahren, die bei Spezialkräften eingesetzt werden, nutzen alle das Prinzip, welches Newton so treffend beschrieb: Die Schwerkraft.

Dass sie dies mit viel Gepäck und Ausrüstung können, ist auch kein Geheimnis, dennoch wird ihre Fähigkeit gebraucht um das neue Verbringungsmittel der Spezialkräfte, den Helikopter H145M, ausgiebig zu erproben. In 2017 soll dieser dann für Spezialkräfte Operator des KSK und KSM verfliegen.

Besonderheit: Das schnelle Abseilverfahren „FAST ROPING“ wird in der Bundeswehr seit Anfang der 1970er Jahre durchgeführt. Die deutschen Kampfschwimmer wurden damals durch die NAVY SEALs in dem Verfahren beschult. Ziel war es, sich auf Objekte wie Schiffe und Bohrinseln schnell abzuseilen, um diese auch gegen Widerstand (Opposed Boarding) in Besitz zu nehmen. Das Verfahren wurde zusammen mit den Marinefliegercrews standardisiert und in die Deutsche Marine eingeführt.

Besonders oft kam Fast Roping während der Einsatzes der Kampfschwimmer vor der Küste des ehemaligen Jugoslawiens „SHARP GUARD“ 1993 zum Einsatz. Hier wurden zum Teil mehrfach täglich sogenannte „Contact of Interests“ angeflogen, auf ihnen per Fast Roping abgesetzt und die Kontakte durchsucht. Ursprünglich als Absatzverfahren zur Verbringung in Opposed Boarding Lagen ein reines Spezialkräfte-Verfahren, wurde nach 1993 mit der Aufstellung der Fähigkeit „Boarding“ die regulären Kräfte der Marinesicherung (heute befinden sich diese in der Bordeinsatzkompanie des Seebataillions) beschult. Diese durchsuchen – im Vergleich zu dem Kampfschwimmern – in einem „klinischen Umfeld“ Schiffe nach voriger Abfrage und Erlaubnis des jeweiligen Handelsschiffkapitäns.